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Geschrieben von Marcel
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Gelebte Religiosität als Teil einer modernen Gesellschaft
Die KSJ versteht sich als eine Gemeinschaft von suchenden Christen
innerhalb der katholischen Kirche. Jugendliche suchen nach einem
Experimentierfeld und Entfaltungsraum im persönlichen und gemeinsamen
christlichen Glauben. Sie bevorzugen eine Gemeinschaft von
Gleichaltrigen und neue Formen des Gottesdienstes und des Gebetes.
Entsprechende neue Formen mit den Jugendlichen zu entwickeln und sie
für diese zu begeistern wird auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe und
zugleich große Herausforderung in der katholischen Jugendarbeit bleiben.
Mit der Konzeption unserer diesjährigen Osterfahrt nach Andalusien, der
Kombination eines attraktiven Freizeitangebotes mit der gemeinsamen
Vorbereitung und Feier der Kartage sowie einer Auseinandersetzung mit
den religiösen und kulturellen Unterschieden der Deutschen und Spanier,
wollten wir auch die Jugendlichen ansprechen, die zu einer Teilnahme an
Kartagen im „klassischen" Sinne nicht zu motivieren gewesen wären.
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Geschrieben von N.N. (vgl. Artikel)
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Ostererfahrungen in fremdartiger Religiosität, südländischer Kultur und grandioser Natur
Als uns die Sonne durch dicke Wolken hindurch wecken wollte, mußten wir
ihr schon nachhelfen, damit auch die letzten der 41 Schläfer wach
wurden; denn das erste Frühstück in Ausläufern der spanischen Pyrenäen
sollte keiner verschlafen, erwartete uns doch mit Barcelona die
expandierende, katalanische Metropole mit all ihren Sehenswürdigkeiten,
wie zum Beispiel der Sagrada Familia, einer Kathedrale Gaudis, des
bedeutendsten zeitgenössischen, spanischen Baumeisters. Ein Tag und
eine Nacht französischer Autobahnen, 1.300 km, lagen hinter uns und
noch 1.000 km spanische Strecke vor uns. Dichte Wolken bedeckten auch
die katalanische Hauptstadt. Barcelona zeigte sich den Jugendlichen
leider in all seinen Facetten und Programmpunkten nicht im besten Licht.
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Geschrieben von N.N. (vgl. Artikel)
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Unter südlicher Sonne
Als ich die Anmeldung zur letzten 3-wöchigen Osterfahrt im diesjährigen
Frühjahr in der Hand hielt, wußte ich sofort wo ich die nahenden
Osterferien verbringen würde: Im sonnigen Südspanien, genauer gesagt in
Andalusien. Und das es sich hierbei um keinen Standardurlaub mit
tagelangem, faulem Herumliegen an der
überfüllten "Costa del Sol" handeln würde, war klar. Vielmehr stand ein
ausgewogenes Verhältnis von Sightseeing-Touren und Expeditionen in die
Tiefen der iberischen Halbinsel auf dem Programm. Und so ging es nach
der langen Busfahrt dann auch gleich nach Barcelona, wo ein leider
etwas verregneter Atlantikstrand und
das Alltagsleben der größten Stadt unserer Reise zu sehen waren.
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Geschrieben von Marcel
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„Polen" wählten wir als Thema einer Veranstaltung aus, da die meisten
Kinder und Jugendlichen nur sehr wenig über unser Nachbarland wußten,
und das Wenige erschöpfte sich meist in Vorurteilen. Spätestens seit
der Existenz des sogenannten "Polenmarktes" sind antipolnische
Stimmungen bei einem Teil der deutschen Bevölkerung zu vernehmen. Die
Konkurrenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch polnische
Arbeitsemigranten hat in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit bei uns auch
nicht zu einem positiven Stimmungswechsel beigetragen.
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