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Osterferien 1998 - Bericht von Jan Trauernicht Drucken E-Mail
Geschrieben von N.N. (vgl. Artikel)   
Unter südlicher Sonne

Als ich die Anmeldung zur letzten 3-wöchigen Osterfahrt im diesjährigen Frühjahr in der Hand hielt, wußte ich sofort wo ich die nahenden Osterferien verbringen würde: Im sonnigen Südspanien, genauer gesagt in Andalusien. Und das es sich hierbei um keinen Standardurlaub mit tagelangem, faulem Herumliegen an der
überfüllten "Costa del Sol" handeln würde, war klar. Vielmehr stand ein ausgewogenes Verhältnis von Sightseeing-Touren und Expeditionen in die Tiefen der iberischen Halbinsel auf dem Programm. Und so ging es nach der langen Busfahrt dann auch gleich nach Barcelona, wo ein leider etwas verregneter Atlantikstrand und
das Alltagsleben der größten Stadt unserer Reise zu sehen waren.

In der nächsten Woche ging es dann nach Andalusien, wo auch die ersten Fahrrad- und Wandertouren durch viele kleine Dörfer stattfanden, in denen wir viel von den Lebensgewohnheiten der Spanier erleben konnten. Dort konnte Spanien einmal von einer ganz anderen Seite betrachtet werden. In einem Punkt verhielt sich unser Reiseland aber glücklicherweise völlig normal, denn die Sonne schien zu jeder Zeit und überall. In Sevilla kamen wir gerade zur Zeit der geheimnisvollen Osterprozessionen an, in denen die Stadt zum Zentrum des ganzen Landes wird, und jede Nacht lange Prozessionenmärsche die Nacht zum Tag machen. Das nächste Ziel war Cordoba, wo, wie auch in den anderen Städten, die spanische Küche genossen werden konnte. Als krönender Abschluß war dann noch ein längerer Aufenthalt in Granada geplant, wo ein Besuch der Alhambra, der roten Burg, und der Sierra Nevada, den fast immer schneebedeckten Gipfeln über Granada, natürlich nicht fehlen durften.

Auf der Rückreise gab es noch die Möglichkeit, mit Avignon den Kontrast zu Frankreich zu erleben und als dann wieder alle zu Hause waren, wären alle sicher gerne noch einige Wochen geblieben. Insgesamt ein sehr guter Urlaub, perfekt organisiert und mit tiefen Einblicken in das spanische Land.

Jan Trauernicht