| Sommerferien 2000 - Bericht über den Weltjugendtag von Halil Najjar |
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| Geschrieben von N.N. (vgl. Artikel) | |
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Weltjugendtag 2000 - Quindicesima Giornata mondiale della Gioventù Die Anreise war mühevoll. Wir hatten sehr viel zu schleppen und zu laufen. DieSonne brannte auf uns nieder und das Wasser in unseren Flaschen war ekelhaft warm. Aber es lohnte sich. Die Mühe war es wert verglichen mit dem, was uns erwartete: Der Papst höchstpersönlich, 2 Millionen Menschen aus allen Nationen, eine wunderbare Atmosphäre... Als wir endlich an unserem reservierten Platz angekommen waren, suchte sich erstmal jeder aus der Gruppe seinen eigenen Platz. Wir schliefen unter freiem Himmel. Die Nacht war warm, daher war das kein Problem. Etwas weiter hinter unserem Platz standen unzählige italienische Dixi-Klos. Als später der Papst redete, bestand die Möglichkeit Simultanübersetzungen per Radio zu empfangen. Das Signal war aber so schlecht, dass wir nur an bestimmten Plätzen mit bestimmter Haltung des Radios Empfang hatten. Als Mittag- und Abendessen hatten wir vorher Pakete mit Verpflegung bekommen. Uns standen italienische Bifis und Toast zur Verfügung; Fleischdosen und Pringles waren ebenso dabei wie drei Halbliterflaschen Mineralwasser. Als wir gegessen hatten, tranken die Leiter noch ein Schlückchen Wein und danach legten wir uns hin. Am nächsten Morgen war erstmal Stau an den vielen Toiletten angesagt. Als dieses Problem dann doch irgendwann mal gelöst wurde, packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Rückweg zum Zug. Dieser Rückweg war der reinste Drill. Mit der schweren Tasche auf dem Rücken, dem Schlafsack unter dem Arm und einer warmen Flasche Wasser in der Hand ging es los. Unsere Sonnenbrillen rutschten vor Schweiß ab. Die "Volontaris" (das sind freiwillige Helfer zur Erhaltung der Ordnung auf dem Weltjugendtag) hielten uns in einer Reihe und etwa alle 500 Meter wurden wir mit kühlem Wasser bespritzt und mit neuen Wasservorräten ausgestattet. Flüssigkeit war sehr wichtig. Schließlich kamen wir total erschöpft und total durchgeschwitzt am Bahnhof an. Wir warteten ungefähr eine halbe Stunde auf den Zug und dann gings ab! Auf Wiedersehen Papst Johannes Paul II! Halil Najjar (Kl. 9) |