| Sommerferien 2000 - Bericht von Markus Heck |
|
|
| Geschrieben von N.N. (vgl. Artikel) | |
|
Bei der Assoziation mit Sommer fallen einem spontan Begriffe, wie
Sonne, Hitze oder Braun-Werden ein. Unter diesen Gesichtspunkten war
die Bezeichnung "Sommerlager" dieses Jahr vielleicht schlecht gewählt.
Eine trefferende Bezeichnung wäre eigentlich "14-Tage-Dauerregenlager"
gewesen. Die wenigen trocken Momente, in denen einige schon auf ein
Umschlagen der Wettersituation spekulierten, was dann natürlich nicht
eintraf, ließen dennoch Zeit für diverse Geländespiele oder sonstige
Aktivitäten. Eine sehr beliebte Aktivität war unter anderem die naß
gewordene Kleidung zum Trocknen aufzuhängen. Seís drum, der Stimmung
taten diese Umstände keinerlei Abbruch, da man sowieso meist mit
anderen Dingen, wie z.B. den Expertenkommisionen, beschäftigt war.
Highlight des diesjährigen Sommerlagers war der Besuch der Expo 2000
von zwei Tagen Dauer. Die zwecks Kennenlernens ausgearbeitete Ralley, bei der verschiedene Aufgaben zu bewältigen waren, brachte einem nicht nur die einzelnen Ausstellungshallen näher, sondern klärte einen auch über die zuvor unterschätzten Größenverhältnisse des Expo 2000 Geländes auf, was sich auch physisch als leichtes Ziehen in der Wade bemerkbar machte. So wurde die Ausarbeitung der Routenführung zur eigentlich wichtigsten Aufgabe. Entschädigt wurde man dafür jedoch durch futuristisch anmutende Architektur, Performance jeglicher Art und interessante Informationen, die eine mehr oder wenige gute Ergänzung zu den in den Expertenkommisionen zuvor bearbeiteten Themenfelder, wie z.B. Gesundheit oder Umwelt etc., darstellten. Bei all den Neuheiten war man natürlich froh, dass es auch Plätze gab an denen man sich heimisch fühlen konnte und so kehrte man zur Stärkung in einen der zahlreich vertretenen Mc Donalds-Restaurants ein. Den Abschluß fand das Lager in dem sog. "Weltgipfel". Auf diesem stellten die einzelnen Expertenkommissionen Interessengruppen dar, die versuchen sollten Forderungen in ihrem Bereich gegenüber den anderen Gruppen zu verteidigen. Rückblickend läßt sich sagen, dass das Lager für jeden spannend und informativ war und trotz der schlechten meteorologischen Voraussetzungen einen hohen Spaßfaktor besaß. Markus Heck |