| Sommerferien 2003 - Themenorientiertes Sommerlager (Bericht von Gereon Schloßmacher) |
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| Geschrieben von Gereon Schloßmacher | |
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Auch in diesem Jahr machten wir uns wieder zu Beginn der Sommerferien
per Rad oder per pedes auf den Weg nach Cassel in der Eifel. Dort
angekommen begannen wir, natürlich erst nach einer ersten Begrüßung der
anderen Teilnehmer, mit dem Aufbauen der Zelte, die uns schließlich für
die nächsten zwei Wochen Schutz vor sämtlichen wetterbedingten Gefahren
der tückischen Eifel bieten mussten. Nachdem dann auch noch das Gepäck
entladen und in die, inzwischen so mehr oder minder aufgestellten,
Zelte verstaut wurde, machten wir uns auf den Weg in das unterhalb des
Zeltplatzes liegende, idyllische 50 Seelen Dorf Cassel. Das Programm
begann noch am selben Abend mit einem Postenlauf zum Thema „Internet",
neben der „Ersten Hilfe" eins der beiden Themen, unter dem das
Sommerlager dieses Jahr stattfand. In den folgenden zwei Wochen beschäftigten wir uns, neben anderen Progammpunkten wie dem traditionellen Catchball, Schwimmbadbesuchen, Geländespielen oder einer Party, in Kleingruppenarbeit, themenorientierten Gelände- oder Planspielen intensiv mit diesen beiden Themen. Nach der ersten Woche und einer ganzen Menge Arbeitskreisen rund ums www fuhren wir in fünf Gruppen aufgeteilt nach Einbeck bei Hannover, Tecklenburg, Kirchähr, Lindlar oder Emlichheim, wo wir mit der Arbeit an unserem „Internetcontest" begannen. Der „Internetcontest" war eine Art Wettbewerb zu unserem Thema, bei der die Gruppen gegeneinander in einer der oben genannten Jugendherbergen oder Bildungsstätten antraten, die alle mit einem Informatikraum ausgestattet waren, so dass jeder einen eigenen Computer nutzen konnte. Uns wurden über das Internet Fragen und Aufgaben gestellt, die die Teilnehmer nun mit ihrem, doch inzwischen hoffentlich in Cassel erworbenen Wissen, lösen und beantworten mussten. Als wir drei Tage später wieder in Cassel angekommen waren, mussten noch alle Vorbereitungen für den Besuchstag getroffen werden, zu dem traditionsgemäß alle Eltern, Geschwister und wen man sonst noch so in zwei Wochen vermisst, eingeladen werden. Als dann nach Kaffeetrinken, Catchball, einer feierlichen Messe unter strahlend blauem Himmel und gemütlichem Grillen am Abend auch die letzten Eltern den Weg Richtung Heimat angetreten hatten, begann in Cassel das große Aufräumen... Die letzten Tage in der sonnigen Eifel verbrachten wir mit dem Erlernen oder Auffrischen von Erste-Hilfe-Griffen wobei wir uns auch mit der Lebensrettung im Wasser beschäftigt haben. Dafür besuchten wir das extra für uns geöffnete Schwimmbad „Twin" in Bad Neuenahr, wo uns Ausbilder der „Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft" mit Rat und Tat zur Seite standen. Auch dieses Lager endete wieder mit einem schönen, letzten Abend, einer großen sentimentalen Verabschiedung am Folgetag und dem letzten Austausch von Telefonnummern bei den Herren und Damen, die es in den vorausgegangenen 14 Tagen nicht geschafft hatten. Danach ging es dann wieder per pedes oder mit dem Rad zurück durch die schöne Eifel, entlang Vater Rhein in Richtung eigenes Bett. Für uns Leiter hat auch besonders dieses Lager wieder mal gezeigt, wie anstrengend Jugendarbeit sein kann, aber vor allem wie wichtig sie auch ist, da viele Kinder und Jugendliche ansonsten nicht die Möglichkeit haben, mit Gleichaltrigen in Urlaub zu fahren oder spielerisch an Wissen wie beispielsweise rund um das Internet oder an die Kenntnisse der Ersten Hilfe zu gelangen. Gereon Schloßmacher |