| Wochenende des Jahrgangs 7 in Cassel 2003 (Bericht von Tobias Drewlani) |
|
|
| Geschrieben von Tobias Drewlani | |
|
Rundenwochenende des Jahrgangs 7 im Januar 2003 Zum ersten Mal veranstalteten wir ein Wochenende, an welchem nur der Jahrgang 7 teilnahm, weil sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass in dieser Jahrgangsstufe die Teilnahme an den Gruppenstunden und Fahrten stark zurückgeht. So wollten wir mit diesem Wochenende die Mitglieder der Runde motivieren, weiter an KSJ-Aktivitäten teilzunehmen und auch die Gemeinschaft dieser Runde stärken. Mit rund 20 Teilnehmern inkl. Gruppenleitern hatten wir also ein vielversprechendes Wochenende vor uns. Über die drei Tage verteilt, erhielten die Grumis verschiedene Aufgaben, die es zu lösen galt. Das Ziel dieser Aktionen war es, die Kooperation, die Kommunikation und das Vertrauen in der Gruppe zu stärken. Natürlich haben auch Aktivitäten wie Catchball und Fußball nicht gefehlt. Viele dieser Aufgaben waren nur in Team-Arbeit zu lösen. Bei einer Aktion wurde zum Beispiel ein Flugzeugabsturz nachgestellt. Alle Grumis lagen, standen oder saßen auf dem Zeltplatz verteilt. Die Aufgabe bestand darin, dass alle Personen zum Rettungspunkt innerhalb einer bestimmten Zeit gelangen sollten. Die Schwierigkeit war nur dabei, dass alle Personen eine Verletzung oder eine Behinderung hatten und deshalb nicht selbstständig zum Treffpunkt gelangen konnten. Daher musste z. B. der Blinde von einer anderen Person gelotst werden, die wiederum nicht mehr laufen konnte und deshalb getragen werden musste. Nach einer knappen Stunde (eigentlich hatten wir 20 Minuten geplant) waren dann alle Leute mehr oder weniger schnell am Treffpunkt angelangt. Am meisten Gefallen unter den Grumis fand aber der sog. Eier-Contest. Die Aufgabe lautete, ein Ei so zu verpacken, dass es bei einem Sturz aus drei Meter Höhe nicht kaputt geht. Allerdings standen nur ganz bestimmte Hilfsmittel (z. B. Papier und Strohhalme) zur Verfügung, welche das Ganze nicht so einfach gestalteten. Nach einer halben Stunde waren die seltsamsten Sachen konstruiert worden und zwei von drei ließen das Ei sogar den Sturz überleben. Insgesamt war das Wochenende sehr gut. Nicht nur, weil es für die Gruppe und deren Zukunft hilfreich war, sondern auch, weil es einfach drei schöne Tage in der Eifel waren. Und bis jetzt besteht bei meiner Runde weiterhin eine große Begeisterung an Fahrten und Gruppenstunden. Tobias Drewlani |