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Veranstaltungen 2006 Drucken E-Mail
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27. - 29. Januar 2006: Rundenwochenende des Jahrgangs 9 als Beginn der Gruppenleiterausbildung

„Keiner lebt für sich allein" - Diesen Satz hätten vermutlich auch alle Mitglieder des Jahrgangs 9 vor dem Rundenwochenende unterstrichen. Doch im „wirklichen Leben" sieht das ganz anders aus. Häufig sind uns unsere eigenen Bedürfnisse wichtiger als die unserer Mitmenschen und der Umwelt. Gerade von unseren Gruppenleitern erwarten wir daher eine besondere Sensibilität für ihre Mitmenschen und die Umwelt, eine ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit, eine Kritikfähigkeit und -bereitschaft, eine gewisse Selbständigkeit sowie eine Einarbeitungsfähigkeit in neue Aufgaben und Problemstellungen und die Fähigkeit, komplexe Probleme strukturieren zu können.

Spiele ganz unterschiedlicher Art sollten verdeutlichen, wie wichtig die Kooperation in einer Gruppe und die Integration aller Mitglieder für eine fruchtbare Teamarbeit sind. Vertrauen, Offenheit und Solidarität sind für jede Gemeinschaft unverzichtbar.

Als kirchlicher Jugendverband ist uns nicht nur die Begegnung unter den Menschen ein wichtiges Anliegen, sondern auch die Begegnung mit Jesus Christus, wie sie uns das Evangelium überliefert hat. Die KSJ versteht sich als Gemeinschaft von suchenden Christen, die sich am Evangelium orientieren und sich Jesus Christus zum Maßstab ihres Lebens nehmen. Unsere eigenen Lebensgewohnheiten sollten wir dabei ständig überdenken. So haben wir dazu  eingeladen, darüber nachzudenken, welche Dinge und Gewohnheiten ihnen persönlich wichtig sind und was ihnen fehlen würde, wenn sie auf diese Dinge und Gewohnheiten verzichten müssten. Dieses Thema wurde auch in dem Wortgottesdienst aufgegriffen. Wir wollen die Jugendlichen mit Fragen des persönlichen und gemeinsamen Glaubens und mit der eigenen Motivation für eine Mitarbeit in einer christlichen Jugendgruppe konfrontieren.

Die sog. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Selbstständigkeit sowie die von einem Gruppenleiter abverlangte Vorbildfunktion lassen sich jedoch nicht an nur einem Schulungswochenende vermitteln, sondern entwickeln sich, wenn Jugendliche zunehmend in die Verantwortung einbezogen und gefordert werden. Diesen Prozess versuchen wir mit dem Rundenwochenende des Jahrgangs 9, mit der Mitarbeit bei der Osterfahrt und der Gruppenleiterschulung zu intensivieren und zu beschleunigen, damit die Jugendlichen ihren Anforderungen als Gruppenleiter gerecht werden können.


10. - 12. Februar: Rundenfreizeit für die Jahrgänge 5 und 6 in Cassel:

Jede Runde gestaltet einmal im Halbjahr ein Wochenende in Cassel, um gemeinsam in der Rundengemeinschaft etwas zu erleben und diese zu stärken. So sollen die Rundenwochenenden einerseits den Zusammenhalt in der Runde fördern, anderseits aber auch Projekte ermöglichen, für die die Gruppenstunden von 90 Minuten nicht ausreichen.


24. - 26. März: Vorbereitungs- und Schulungswochenende für die Osterfahrt

Eine Osterfahrt mit Wanderungen sowie Besichtigungen und Stadtrundgängen erfordert zusätzliche Kenntnisse. Daher treffen sich zur Vorbereitung alle Teilnehmer und Gruppenleiter und Teilnehmer ab Jahrgang 9 in Cassel. Neben der Programmplanung klären wir ab, welche Aufgaben die Gruppenleiter unter Berücksichtigung pädagogischer, rechtlicher und organisatorischer Aspekte in den unterschiedlichen Situationen wahrzunehmen haben und wie sie sich in Problemfällen verhalten sollen.

Welche Anforderungen stellt eine Badeaufsicht am Strand? Warum ist bei einer Übernachtung auf Deck einer Fähre eine durchgehende Nachtwache erforderlich? Wie leite ich eine Wandergruppe? Wie vermeide ich, dass jemand die Gruppe verliert und was unternehme ich, wenn es dann trotzdem passiert? Eine wichtige Grundlage stellen die „Vereinbarungen für die Osterfahrt" dar, in denen wir wichtige Regeln (Busfahrten, Fährpassagen, Unterkünfte, Essen, Radtouren, Wanderungen, Tiere, Schwimmen, Stadtbummel, Alkohol, Nikotin, ...) für die Gruppenleiter und Teilnehmer zusammengestellt und begründet haben. Die Ausgabe des Vorjahres wird aufgrund der gesammelten Erfahrungen überarbeitet und ergänzt.

Für die einzelnen Aufgabenbereiche, z. B. Catering, Logistik (Verwaltung der Lebensmittel), Tetris (Gepäckverladung) u. a., werden verschiedene Teams gebildet. Die Rundenleiter sind wie bei den anderen Fahrten die Ansprechpartner der Kinder und Jugendlichen, die Hauptverantwortung der jahrgangsübergreifenden Wandergruppen wird volljährigen Gruppenleitern übertragen.


8. - 21. April: Osterfahrt nach Sardinien

Ostern wollten wir die abwechslungsreichen Landschaften Sardiniens, Felsmassive, bizarre Bergformationen, weite Hochebenen, dichte Korkeichenwälder, Gebiete fast unberührter Natur, ursprüngliche Dörfer, malerische Hafenstädte, tiefe Schluchten, Steilküsten, einsame Buchten und das kristallklare Meer sowie zahlreiche antike Baudenkmäler erkunden. Im Gegensatz zu Mallorca (Osterfahrt 2005) hat sich auf Sardinien kein richtiger Massentourismus entwickelt.

Die Osterfahrt nach Sardinien ist sehr gut verlaufen. Selbst eine Masernerkrankung und die dadurch erforderlichen Programmänderungen konnten die Stimmung nicht trüben.


28. - 30. April: Schulungswochenende für den Jahrgang 9

Alle interessierten Mitglieder der Klassen 9 laden wir zu unserer Gruppenleitervorschulung ein. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit der Rolle und Funktion der Gruppenleiter, den Möglichkeiten einer Problemlösung, den Kommunikationsregeln, der Gestaltung von Gruppenstunden und mit Rechtsfragen.


24. - 28. Mai: Katholikentag in Saarbrücken

Der Katholikentag stand unter dem Thema: “Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht”. Wir wollten uns aber nicht nur über unsere christliche Verantwortung für eine gerechte Welt informieren, sondern auch aktiv werden.

Die Weltbessermacher (Aktion vom KSJ-Bundesverband, Misereor und den Wise Guys) sind Menschen,

... die sich mit Gleichgültigkeit, Ungerechtigkeit und Armut nicht abfinden wollen.
... die daran glauben, dass sie gemeinsam mit Anderen was bewegen können.
... die die Welt ein bisschen besser machen – vor der eigenen Haustür und ganz weit weg.

Alle Teilnehmer haben etwa vier Stunden am Tag über die 2-Euro-Aktion und andere Projekte von Misereor informiert und für eine regelmäßige Spende geworben. Trotz des schlechten Wetters präsentierten die Jugendlichen ab Jahrgang 8 mit großem Engagement die Hilfsprojekte von Misereor, informierten über die Lebenssituation in den sog. “Dritte-Welt-Ländern” und packten überall dort mit an, z.B. beim großem BDKJ-Misereor-Konzert, wo Hilfe benötigt wurde. Jeder hatte so die Gelegenheit, sich selbst für eine gerechte Welt einzusetzen und bei dieser “Arbeit” viele nette Menschen kennenzulernen.

Während des gemeinsamen Abschlusskonzerts haben die KSJler vor, hinter und auf der Bühne mit angepackt, Infoflyer und später Kerzen verteilt und die 2-Euro-Aktion vorgestellt.

In der übrigen Zeit, etwa 8 Stunden täglich, konnten Alle die vielfältigen Angebote des Katholikentags besuchen. Jeder konnte selbst entscheiden, an welchen Veranstaltungen, Diskussionsforen, Workshops, Präsentationen und kulturellen Angeboten er aktiv teilnehmen wollte.

Nach dem Konzert am Samstag sind dann gegen 1.00 Uhr alle glücklich, aber total erschöpft ins Bett bzw. in den Schlafsack gefallen. Niemand wollte an den nächsten Tag denken: 7.00 Uhr aufstehen, um rechtzeitig um 10.00 Uhr im Stadion für den Abschlussgottesdienst zu sein. Nach dem Abschlussgottesdienst hat kein Teilnehmer das frühe Aufstehen bereut. Während der Busfahrt nach Bonn konnten alle ein wenig Schlaf nachholen.

Leider konnten nicht alle Interessenten am Katholikentag teilnehmen. Es haben sich von den 34 angemeldeten Teilnehmern insgesamt zehn Teilnehmer abmelden müssen: sechs aus schulischen, einer aus gesundheitlichen und drei aus privaten Gründen.

Die KSJ hatte bereits im Februar den Koordinator der Schulseelsorge am Aloisiuskolleg darum gebeten, bei der Planung der Klassenarbeiten und Klausuren auf den Katholikentag Rücksicht zu nehmen. Auch das ZdK als Organisator des Katholikentags hatte rechtzeitig alle Schulen, auch das Aloisiuskolleg, angeschrieben. Die Schulleitung wies dies KSJ darauf hin, dass die Klassenarbeiten bereits für ein Halbjahr im voraus fixiert werden.

Zwei Tage vor der Abfahrt kündigte dann ein Fachlehrer in der einer Klasse, aus der sich 8 Jungen zum Katholikentag angemeldet hatten, eine wichtige Klassenarbeit für den Dienstag nach dem Wochenende an. Die Schüler baten den Lehrer ohne Erfolg, den Termin aufgrund des Katholikentags zu verschieben.

Nicht nur für die KSJ ist es unverständlich, warum man die Schüler nicht frühzeitig informieren kann, wenn die Termine der Klassenarbeiten schon seit etwa drei Monaten feststehen. Dann hätten die Schüler sich die Vorbereitung sicherlich anders eingeteilt. Die Teilnehmer am Katholikentag hatten im Gegensatz zu ihren Klassenkameraden kein freies Wochenende mehr, um sich auf die Arbeit vorzubereiten, und waren daher durch ihre Teilnahme schulisch benachteiligt.

Eine andere Klasse schrieb am Montag nach dem Katholikentag einen Test sowie am folgenden Dienstag und Mittwoch jeweils eine Klassenarbeit. Es sollte sich nach Angaben der Schüler um die letzten beiden Klassenarbeiten handeln, die vor den Sommerferien noch geschrieben werden mussten.

Alle Jugendlichen, die am Katholikentag teilgenommen haben, waren trotz des schlechten Wetters begeistert. Die KSJ bedauert es daher umso mehr, dass einige Schüler sich zwei Tage vor dem Katholikentag abmelden mussten. Auch das Hilfswerk Misereor, das wir als Promotoren auf dem Katholikentag unterstützt haben, hatte alle angemeldeten Teilnehmer fest eingeplant.

3. - 5. Juni . Mai: Schulungs- und Vorbereitungswochenende für das Sommerlager

Die Gruppenleiter und alle Teilnehmer ab Jahrgang 9 fahren vor den Sommer- und Herbstferien jeweils ein Wochenende nach Cassel, um in aller Ruhe die themenorientierten Lager und Fahrten inhaltlich vorzubereiten, organisatorische Dinge zu klären sowie pädagogische Fragen zu besprechen. Für die Leitung der Kleingruppen und anderer Programmangebote sind themenbezogene und methodische Kenntnisse erforderlich, die von den älteren Gruppenleitern vermittelt oder gemeinsam erarbeitet werden.

An dem Sommerlager waren etwa 25 Gruppenleiter beteiligt. Daher ist es unerlässlich, genaue Zuständigkeiten und Kommunikationswege abzuklären. Sollten irgendwelche Probleme (Streit, Fehlverhalten, ...) auftreten, sind die Rundenleiter zu informieren. Die Rundenleiter nehmen sich entweder selbst der Sache an oder bitten einen älteren Gruppenleiter um Unterstützung. Während den Veranstaltungen treffen sich dann vor jeder Programmeinheit alle an ihr beteiligten Gruppenleiter zu letzten Absprachen und Detailplanungen. Nach der Nachtruhe der Kinder steht dann für die Gruppenleiter die Tagesreflexion und die Planung des nächsten Tages an.


24. Juni – 2. Juli: Sommerlager in Cassel “Gemeinsam packen wie es an - Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit”
                           
Die Reformen der sozialen Sicherungssysteme und der staatlichen Leistungen gehören zu den Themen, die schon seit Jahren in Politik und Gesellschaft diskutiert werden. Wer erhält welche Leistungen? Wie werden sie finanziert? In welchen Bereichen ergänzen freie Initiativen und Einrichtungen die staatlichen Sozialleistungen? Wie kann mehr Eigeninitiative gefördert werden? Warum sind Reformen notwendig? Welche Interessenkonflikte bestehen? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben wir uns in den ”Schulungsmodulen” zu Beginn des Sommerlagers beschäftigt. Die Zukunft der schulischen Bildung und beruflichen Qualifizierung, die Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherungssystem sind Aspekte, die gerade Jugendliche interessieren sollten.

Mit dem Thema des Sommerlagers wollten wir die ”Aktion Morgenröte - Stehe auf für eine gerechte Welt” des BDKJ-Diözesanverbands aufgreifen. Die beteiligten Gruppen analysieren ihr Umfeld, gehen auf die Suche nach Ungerechtigkeiten, mischen sich ein, suchen Unterstützer, starten Projekte und verändern damit die Welt.
       
Einen Schwerpunkt des Solas sollten die Menschen darstellen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind und natürlich die Menschen, die hauptberuflich oder ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen mitarbeiten.

Trotz der sozialen Sicherungssysteme ist auch unsere Verantwortung gefordert. Mit der 48-Stunden-Aktion wollten wir dies ursprünglich umsetzen. In sechs Kleingruppen sollten die Teilnehmer innerhalb von 48 Stunden verschiedene Aufgaben (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Renovierungsarbeiten, Vorbereitung von Veranstaltungen, ...) in sozialen Einrichtungen lösen. In den 48 Stunden hätten die Teilnehmer sicherlich in besonderer Weise Gemeinschaft, Solidarität und Zusammenhalt in einer Gruppe sowie die Anerkennung des sozialen Engagements erfahren. Die fest abgegrenzte Aufgabe hätte am Ende vermutlich jedem das Gefühl gegeben, in einer Gruppe etwas erreichen zu können.

Das Kleingruppenkonzept der 48-Stunden-Aktion lässt sich jedoch nur dann verwirklichen, wenn jede Gruppe von zwei bis drei volljährigen Gruppen angeleitet und beaufsichtigt wird. Aufgrund der diesjährigen Altersstruktur der Gruppenleiter mussten wir leider kurzfristig umplanen.

Nach den sog. Schulungsmodulen, themenorientierten Geländespielen, Recherchen in Köln bei sozialen Einrichtungen in Köln sowie einem Besuch bei Misereor zum Thema Öffentlichkeitsarbeit bildete der „Future-Day“ den Abschluss. Und natürlich zitterten die Teilnehmer bei den WM-Spielen gegen Schweden und vor allem gegen Argentinien mit.

Aufgaben und Aktionen des Future-Days:

  • Argumente-Schlacht: Die Teilnehmer werden mit Pro- oder Contra-Argumenten konfrontiert und müssen sich mit diesen inhaltlich auseinandersetzen. •   
  • Jugendarbeitslosigkeit: Die Teilnehmer sollen Ideen zusammentragen, wie man die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen kann.•   
  • Sozialverträgliche Unternehmensführung: Es werden vom Leiter Ideen vorgeschlagen. Die Tn sollen die einzelnen Ideen bewerten und möglichst konkretisieren.     •   
  • Die Teilnehmer sollen Ideen für eine Drogenprävention (legale und illegale Drogen) entwickeln, die sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 - 16 Jahren richtet.•   
  • Marketing-Projekt: Die Teilnehmer sollen sich überlegen, welches sozial Projekt sie in Angriff nehmen wollen und wie sie Andere zur Mitarbeit und zu Spenden motivieren wollen. •   
  • Modellschule 1: In zwei Kleingruppen sollen sich die Teilnehmer Gedanken machen, welche Änderungen sie als neuer Kultusminister und als neuer Schulleiter durchsetzen würden.•   
  • Modellschule 2: Nun sollen die Teilnehmer ein Wahlprogramm für die SV-Wahl aufstellen. Was würden sie als Schüler an ihrer Schule ändern?•  
  • Memory (Wiederholung und Transfer)
  • Integration: Die Tn sollen sich am konkreten Beispiel eines ausländischen Schülers und seiner Familie überlegen, wie ausländische Mitbürger besser integriert werden können.
  • Subventionsabbau: Verschiedene Subventionen werden vorgestellt. Die Tn müssen den Politiker überzeugen, diese weiterhin bestehen zu lassen oder zu streichen. Bei einer guten Argumentation erhalten sie jeweils einen Punkt.
  • Morgenröte: Vorstellung der Aktion Morgenröte, Suche nach Ideen•   
  • Merkel-Brief: Auf einer Plakatwand sollen Wünsche an Frau Merkel und die Bundesregierung festgehalten werden.

 

2. - 13. Juli 2006: Sommerfahrt nach Korfu

Die Sommerferien begannen in diesem Jahr so früh wie schon lange nicht mehr. Unsere Erfahrung hat leider gezeigt, dass Ende Juni / Anfang Juli das Wetter in Cassel noch sehr unbeständig sein kann. Einige ältere Mitglieder werden sich vielleicht noch an das Sommerlager 2000 (Expo) erinnern. Daher wollten wir in diesem Jahr nur acht Tage in Cassel verbringen und dann mit allen Interessenten Richtung Korfu zu unserer Sommerfahrt ”On the Beach” starten. Viele Mitglieder hatten sich sowieso einmal gewünscht, mit der KSJ auch mal im Sommer in den Süden zu fahren und dann der Jahreszeit entsprechend längere Zeit am Strand zu verbringen. Eine Teilnahme nur an der Sommerfahrt war jedoch nicht möglich, weil wir die Sommerfahrt als Ergänzung und nicht als Alternative zum traditionellen Sommerlager verstanden haben. Auf Korfu übernachteten wir in unseren Zelten.Im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Inseln hat Korfu eine üppige und artenreiche Vegetation. Den Jugendlichen haben insbesondere die zahlreichen Strände und Buchten mit vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie die schöne Altstadt von Korfu interessiert.

Die Sommerfahrt, in dieser Form neu, ist bei allen Teilnehmern sehr gut angekommen und soll wiederholt werden. Das Wetter war dann zwar Ende Juni besser als im August, aber wer hätte das vorher gewusst.

Leider endete der erste Tag auf Korfu anders als geplant. Deutschland hat gegen Italien verloren. Der Rest ist Geschichte. Das Halbfinale und das Spiel um den dritten Platz haben wir mit etwa 100 anderen deutschen und griechischen Gästen einer Taverne gesehen. Unsere Gruppe und unser mitgebrachter Beamer waren willkommen Gäste.


12. - 13. August: Schulungs- und Vorbereitungswochenende für die Herbstfahrt


Da uns anders als für das Sommerlager für die Vorbereitung der Herbstfahrt nur zwei Tage zur Verfügung standen, fuhren wir nicht nach Cassel, sondern in die Jugendbildungsstätte nach Kirchähr (Bistum Limburg).


1. - 10. Oktober 2006: Herbstfahrt nach Marienwerder bei Berlin “Wen interessiert schon unsere Meinung? - Politische Mitbestimmung in einer demokratischen Gesellschaft”

Wen interessiert schon meine Meinung? - Diese Frage haben sich sicherlich schon viele gestellt. Wie werden wir an Beratungen und Entscheidungen beteiligt? Welche Möglichkeiten haben wir, unsere Interessen, z.B. in der KSJ und Schule sowie in der ”großen Politik” zu vertreten? Wie werden Gesetze verabschiedet? Wie sieht der Alltag eines Politikers aus? Werden die Medien ihrer Informations- und Kontrollfunktion gerecht? Weshalb wurde Berlin geteilt? Warum war die Freizügigkeit und die demokratische Mitbestimmung der Menschen in der DDR so stark eingeschränkt? Antworten auf diese und viele andere Fragen versuchen wir während unseres Aufenthaltes in Berlin zu geben.

In der Hauptstadt wollten wir uns jedoch nicht nur mit der politischen Mitbestimmung beschäftigen, sondern auch die Orte und Menschen besuchen, an und von denen Politik gestaltet wird. In Berlin konnten wir zudem unter Berücksichtigung der jüngsten deutschen Vergangenheit die Bedeutung der freiheitlichen und demokratischen Grundwerte aufzeigen.

Rechtzeitig vor der Fußball-WM 2006 konnten fast alle langjährigen Bauprojekte in Berlin fertiggestellt werden. Daher lohnte sich gerade in diesem Jahr ein Besuch in unserer Hauptstadt. Übrigens: Auch der Film „Das Sommermärchen“ stand auf unserem Programm.
Das Programm im Zeitraffer: Kleingruppen zur Einführung; Geländespiel zum Gesetzgebungsverfahren; Schwimmbad; Filmvorführungen zum Mauerbau in Berlin und der Deutschen Einheit; Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Berlin; Historische Ausstellung im Berliner Dom; Planspiel Bye-Bye-Day; kommentierte Bootstour durch das Regierungsviertel; BM Familie, Senioren, Frauen, Jugend; Besichtigung Reichstag; Treffen mit Herrn Thierse, Bundestagsvizepräsident; Treffen mit Herrn Röttgen, Direktkandidat Rhein-Sieg-Kreis; Besichtigung und Gespräch in der FDP-Parteizentrale; Besichtigung Bundesrat; Einführung: Informations- und Kontrollfunktion der Medien; Besichtigung und Gespräch in der Parteizentrale der SPD; Stadtbummel Potsdamer Platz; Besichtigung und Gespräch in den Hauptstadtredaktionen von ZDF, n-tv und Deutschlandradio; Besichtigung Bundespräsidialamt; Filmvorführung: “Sophie Scholl”; Rallye entlang der ehem. Mauer vom Brandenburger Tor bis zur Bernauer Straße; Führung im Doku-Zentrum: Berliner Mauer; Gedenkstätte Deutscher Widerstand; Messe; Geländespiel zum Arbeitsalltag eines  MdB; Kino: „Deutschland – Ein Sommermärchen“; Gespräch im Auswärtigen Amt; Stadtrallye durch das Regierungsviertel; Treffen mit Frau Dahmen, Referentin von Herrn Kelber, Direktkandidat für Bonn; Stadtbummel Kudamm; ...
   
Das Planspiel „Bye-Bye-day“ sollte den Teilnehmern die Rolle der Parteien, den Wahlkampf mit Parlamentswahl, Koalitionsverhandlungen, die Regierungsarbeit und die Verabschiedung von Gesetzen im Parlament spielerisch veranschaulichen. Und das  an einem anschaulichen Beispiel: Die Teilnehmer sollten sich auf das Programm für den Rückreisetag mit den Mitteln der parlamentarischen Demokratie verständigen.

  • Teil 1:  5 Parteien müssen sich überlegen, wie sie den Bye-Bye-Day (Abschlussmorgen) gestalten wollen. 
  • Teil 2: Wahlprogramm: Die Parteien sollen ihre Überlegen dann in einem Wahlprogramm niederschreiben und Wahlplakate entwerfen. 
  • Teil 3: Wahlkampf: Im Wahlkampf werden die Wahlplakate und das Wahlprogramm der einzelnen Parteien vorgestellt, anschl. Wahl: Alle Teilnehmer haben eine Stimme, dürfen jedoch nicht die eigene Partei wählen.
  • Teil 4: Nach der Bekanntgabe des Endergebnisses treffen sich die Fraktionen ein erstes Mal. Die Fraktion mit den meisten Stimmen muss eine Regierung bilden und einen oder mehrere Koalitionspartner für eine stabile Mehrheit finden. Anschl. erste Koalitionsverhandlungen
  • Teil 5: Konstituierende Plenarsitzung mit Wahl zum Bye-Bye-Day-Kanzler, anschl. ByeBye-Day-Kabinett   
  • Teil 6: Plenarsitzung mit Bye-Bye-Day-Gesetz, Umsetzung des Bye-Bye-Day-Gesetzes in den Ministerien
  • Teil 7: Bye-Bye-Day
  • Teil 8: Strukturierte Auswertung

 

12. bis 15. Oktober 2006: Der Umzug von der Schwertberger in die Alte Bahnhofstraße

Das Fachwerkhaus auf dem Gelände des Aloisiuskollegs nutzte die KSJ bis August 2005 über 70 Jahre als ihr Jugendheim. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden wurden die offenen Angebote (z.B. Internet-Treff) für interessierte Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Die KSJ hat die bestehenden Angebote des Kollegs damit sinnvoll ergänzt.

Zum 1. September 2005 musste die KSJ das Haus räumen, weil es das Aloisiuskolleg während des Umbaus für die Unterbringung von Internatsschülern und seit Herbst 2006 für zusätzliche Angebote in eigener Verantwortung benötigt. Nach der Kündigung des Jugendheims am AKO hat die KSJ intensiv nach neuen Räumlichkeiten für ihre Jugendarbeit gesucht. Die Mitglieder waren glücklich, dass durch die Kooperation mit der Pfarrei St. Marien ein Haus in unmittelbarer Nähe zum Kolleg und mit kirchlicher Anbindung gefunden wurde. Seit September 2005 konnte die KSJ 1 ½ Etagen des Jugendheims für die Gruppenstunden, die offenen Angebote, die Nachmittagsbetreuung und als Geschäftsstelle nutzen.

Dieses Haus wurde jedoch im Rahmen des Konzeptes „Zukunft heute“ im Erzbistum Köln zum 1. November 2006 an eine Altenpflegeschule veräußert. Pfarrer Brüssermann (Pfarrei St. Marien), Pfarrer Hennes (ehem. Leiter Abtl. Jugendseelsorge), Prälat Dr. Koch (ehem. Leiter der Hauptabteilung Seelsorge) und Generalvikar Schwaderlapp bedauerten diese Situation zwar und wollten der KSJ gerne helfen, sahen aber aufgrund der finanziellen Zwänge  keine Möglichkeit.

Die KSJ musste sich daher in diesen Sommerferien schon wieder nach einer Alternative umsehen. Nach intensiver Suche und zahlreichen Gesprächen konnte zum 1. Oktober 2006 eine ehemalige Arztpraxis in der Godesberger Fußgängerzone angemietet werden. Die Gruppenleiter freuen sich, einen Vermieter gefunden zu haben, der sein Objekt der KSJ mit einem erheblichen Preisnachlass zur Verfügung stellt.

Das Erzbistum Köln beteiligt sich  mit keinem Euro an der Finanzierung. Die KSJ musste daher nicht nur ein passendes Objekt finden, sondern gleichzeitig auch die Finanzierung sicherstellen. Die Mietkosten sollen einerseits durch eine Erhöhung der Teilnehmerbeiträge für Veranstaltungen, andererseits durch Spenden finanziert werden.

Mit der Spendenaktion „10-Cent“ will die KSJ 2007 mind. 200 und mittelfristig 300 Spender gewinnen, die die kirchliche Jugendverbandsarbeit mit 10 Cent am Tag, also 36,50 € im Jahr, unterstützen. Mit dieser Aktion sollen Sie, Ihre Verwandten und Bekannten sowie Ehemalige, unsere bisherigen Förderer und alle an einer kirchlichen Jugendverbandsarbeit interessierten Bürger angesprochen werden.

Wir wünschen uns, dass mit dieser Aktion nicht nur die langfristige Finanzierung der Gruppenräume gesichert wird, sondern den ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern gleichzeitig signalisiert wird, dass ihr ehrenamtliches Engagement auch in der heutigen Zeit noch geschätzt wird.

An den drei Tagen haben sich täglich über 30 KSJlerinnen und KSJler am Umzug beteiligt.


10. - 12. November 2006: Rundenwochenende des Jahrgangs 9 als Beginn der Gruppenleiterausbildung


Während der Vorstellung des Wochenendes im Rahmen der Herbstfahrt fiel einigen Mädchen auf, dass der Martinsmarkt des Clara-Fey-Gymnasiums eine obligatorische Schulveranstaltung sei und sie daher am Wochenende nicht teilnehmen konnten.

So reisten einige CFG-Schülerinnen erst am Samstag Mittag an, die meisten hatten dann auf ein „kurzes“ Wochenende keine Lust, so dass nur 6 der ursprünglich 13 interessierten Mädchen teilnahmen. Ob dies der einzige Grund war oder evtl. auch andere interessante Einladungen am Samstag Abend die Absage beeinflussten, ist  von Fall zu Fall vermutlich unterschiedlich. Schade, da sich nach der Herbstfahrt acht neue Mädchen für eine Gruppenleiterausbildung interessiert hatten.

Die Jugendlichen sollten durch positive Erfahrungen im Team die Bedeutung einer Gemeinschaft erfahren, in der man sich aufeinander verlassen kann. Gerade in der heutigen Zeit fällt es immer schwerer, sich für eine Sache, und sei es nur die Teilnahme an einem (halben) Wochenende, zu entscheiden, und zu dieser Entscheidung auch dann zu stehen, wenn es evtl. später „interessantere“ Angebote gibt. Dies stellt nicht die Freiwilligkeit der KSJ in Frage, sondern betont die Verbindlichkeit als Grundlage für die gemeinsame Teamarbeit.

Wir hatten unsere Termine für das Schuljahr 2006/2007 bereits Ende Mai geplant. Dabei waren wir davon ausgegangen, dass am Clara-Fey-Gymnasium der Samstag grundsätzlich schulfrei ist. Der Terminplan lag uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Wir sind leider gezwungen, sehr langfristig zu planen, um einerseits unser Jugendheim in Cassel oder auch andere Häuser zu reservieren, andererseits auch den Gruppenleitern und den Mitgliedern eine Planungsgrundlage für ihre anderen Termine zu bieten. Bei der Planung der etwa 10 Wochenenden im Jahr müssen wir neben den schulfreien Samstagen des Aloisiuskollegs und den verlängerten Wochenenden aller Godesberger Gymnasien auch viele andere (schulische) Termine berücksichtigen. Ein möglicher Ersatztermin vom 7. bis 9. Dezember konnte z.B. wegen des England-Austauschs nicht genutzt werden. Der geplante Gruppenleiterorientierungskurs sollte jedoch zwischen unserer Herbstfahrt und dem Beginn der Osterfahrt-Vorbereitung im Januar liegen. Daher konnten wir zum Ärgernis einiger Mädchen den Termin leider nicht verschieben.

Wir dachten eigentlich, dass den Jungen des ersten koedukativen Jahrgang am AKO eine projektbezogene Zusammenarbeit mit dem Mädchen leichter fällt. Aber genau das Gegenteil war in diesem Jahr der Fall.

Aber auch den Jungen, die größtenteils seit Jahren untereinander befreundet sind, fällt eine projektbezogene Zusammenarbeit offensichtlich schwer. So stellt uns jeder Jahrgang wieder vor neue Herausforderungen. Waren es vor Jahren noch die geringe Mitgliederzahl, sind es jetzt diese Schwierigkeiten.


1. Dezember 2006: ksj-shop.de geht online


Seit 1. Dezember 2006 bieten wir eine neue Möglichkeit, die KSJ in Godesberg finanziell zu fördern.
Bei jeder Bestellung / Buchung über unseren Online-Shop werden wir von unseren Partnern als Werbungskostenzuschuss mit durchschnittlich 5% am Umsatz beteiligt.

Der Vorteil für beide Seiten:

  • Der Käufer zahlt nicht mehr als bei einer Direktbestellung über die Webseite unserer Partner. 
  • Die KSJ wird gleichzeitig finanziell unterstützt.

Bitte denken Sie z.B. bei der nächsten Buch-Bestellung, Versteigerung, Hotel-Buchung oder Bahn-Fahrkarten-Reservierung an den KSJ-Shop. Es handelt sich um einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des "Trägerverein der KSJ-Gruppen St. Michael und Sophie Scholl Bonn e.V.". Die Gewinne werden ausschließlich für die gemeinnützigen Zwecke des Vereins verwendet.

 

Gruppenarbeit: Die wöchentlichen Gruppenstunden (90 Min.) der Mädchen und Jungen finden in der Regel zur gleichen Zeit statt, so dass die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter je nach Wunsch der Gruppenmitglieder entweder geschlechts- oder interessenspezifische Dinge anbieten oder in einer koedukativen Gruppe etwas unternehmen können.

Jahrgang 5: Die Neuwerbung haben wir aufgrund des Umzugs um ein halbes Jahr verschoben. Sie soll im Januar starten und die Gruppenstunden in der Woche nach der Zeugnisausgabe beginnen.

Jahrgang 6: Für die Jungen und Mädchen können wir bis Sommer leider nur eine koedukative Gruppenstunde anbieten. Die beiden Gruppenleiter werden dabei natürlich die unterschiedlichen Interessen der beiden Geschlechter berücksichtigen.

Jahrgang 7: Die Jungen-Runde entwickelt sich nach einer kleineren “Krise” im letzten Jahr wieder erfreulich. Die Mädchen des Jahrgang 7 und 8 treffen sich seit Dezember zu einer gemeinsamen Gruppenstunde.

Jahrgang 8: Vielleicht können wir im nächsten Jahr den einen oder anderen Teilnehmer an den Veranstaltungen auch für die Gruppenstunden des Jahrgangs motivieren.

Jahrgang 9: Einen Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr die Ausbildung zum Gruppenleiter und die gemeinsame Projektarbeit. Wir freuen uns, dass von den 14 Mädchen, die im Herbst erstmalig an einer KSJ-Fahrt teilgenommen haben, einige auch an einer weiteren Mitarbeit in der KSJ interessiert sind.


Statistik, Fazit, Ausblick:


Mit unseren Gruppenstunden, offenen Nachmittagsangeboten, Lagern, Fahrten und Schulungen haben wir etwa 250 (2005: 270) Kinder und Jugendliche erreicht. 143 (2005: 147) haben an mindestens einer mehrtägigen Veranstaltung teilgenommen. 74 KSJler waren mehr als 14 Tage mit der KSJ unterwegs. Die KSJ hat an 180 Tagen Gruppenstunden und offene Angebote in ihrem Jugendheim angeboten und an 75 Tagen Lager, Fahrten und Schulungen in Cassel und Berlin sowie auf Sardinien und Korfu.

Die Zahl der angemeldeten KSJ-Mitglieder ist um 12% gesunken. Das liegt u.a. in der durch den Umzug verschobenen Neuwerbung begründet.

Die Suche nach neuen Gruppenräumen, der Umzug und die Sorge um eine Finanzierung beanspruchen erheblich Zeit. Dies ging leider klar zu Lasten der pädagogischen und inhaltlichen Arbeit.

Hinzu kommt, dass ¾ der Gruppenleiter zur Zeit nicht älter als 16 Jahre sind. Die liegt vor allem in den mitgliederschwachen Sextanerjahrgängen Ende der 90er Jahre begründet.

Die KSJ muss im Vergleich zu den 90er Jahren auf über 70.000 € direkte und indirekte Förderung durch das Erzbistum und das Aloisiuskolleg verzichten. Mit Ausnahme der Raumkosten ist es der KSJ bisher gelungen, diese Zuschüsse durch Kosteneinsparungen und Umstrukturierungen zu kompensieren. Die Teilnehmerbeiträge liegen etwa auf dem Niveau von vor 10 Jahren, nur das Sommerlager wurde aufgrund der 30% Kürzung des Landeszuschusses etwas teurer. 

Bei den Mietkosten haben wir uns für das Modell einer Solidargemeinschaft entschieden, in der jeder nach seinen Möglichkeiten einen Beitrag leistet. Ehemalige, die vielleicht während der Ausbildung und dem Berufsleben von der einen oder anderen in der KSJ gesammelten Erfahrung profitieren, sind ebenso aufgerufen, wie deren Eltern, Verwandten und Freunde. Einkommensschwächere Familien werden so jedoch nicht zusätzlich belastet.