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Jugendbildungsarbeit



Methoden der Bildungsarbeit - Eine Einführung Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
Wir bieten seit Jahren in den Ferien Bildungsmaßnahmen oder Freizeiten mit thematischen Elementen in unserem Jugendheim in Cassel in der Eifel an, die eine Auseinandersetzung mit sozialen, politischen, wirtschaftlichen, ökologischen, kulturellen, medien- und arbeitsweltbezogenen Themen unserer Zeit fördern sollen. Sie befähigen die Teilnehmer dazu, komplexe Zusammenhänge zu strukturieren und analysieren. Die bewährten ganzheitlichen und praktischen Formen des Lernens (Sehen - Urteilen - Handeln) gewährleisten es, dass die Kinder und Jugendlichen die Informationen nicht nur als wertneutrale Nachrichten unter vielen aufnehmen, sondern sich, orientiert an christlichen Werten, ein eigenes Urteil bilden und nach Möglichkeiten suchen, ihr eigenes Verhalten zu überdenken oder sich für andere einzusetzen.

Die KSJ will christliche Werte vermitteln und Erfahrungen im persönlichen und gemeinsamen Glauben sowie das christlich motivierte soziale und politische Engagement ermöglichen und fördern. Die Jugendarbeit der KSJ vollzieht sich immer in drei Dimensionen, in einer religiösen, in einer pädagogischen und einer politischen Dimension.

In den Sommer- und Herbstferien haben wir genügend Zeit, um ein Thema mit den Kindern und Jugendlichen durch die in der katholischen Jugendverbandsarbeit bewährten ganzheitlichen und praktischen Formen des Lernens zu erarbeiten. Wir haben mit einer Kombination aus Freizeitaktivitäten und inhaltlichen Elementen sehr positive Erfahrungen gemacht. Die Kinder und Jugendlichen nehmen in erster Linie teil, weil sie mit vielen anderen (Freunden) gemeinsam ihre Ferien verbringen wollen. Das Interesse für ein Thema wird erst im Laufe der Veranstaltung geweckt.

Wie versuchen wir das Interesse der Teilnehmer zu wecken? Welche Methoden ermöglichen es den Kindern und Jugendlichen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und ein eigenes Urteil zu bilden? Ich möchte im Folgenden versuchen, diese Fragen mit der Schilderung unterschiedlicher Projekte in den Herbst- und Sommerferien zu beantworten.

Mit diesem Überblick möchte ich versucht darstellen, welche unterschiedlichen Themen wir aufgreifen und mit welchen Methoden wir sie im Rahmen unserer Ferienprojekte umsetzen. Die oft zitierte OECD-PISA-Studie hat in ihren Untersuchungen vor allem die Alltagsrelevanz und den Gebrauchswert von erworbenem Wissen untersucht. Gerade die außerschulische Jugendbildungsarbeit kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.

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Herbstferien 1997 - Verkehrskonzepte für das 21. Jh. Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
Mit einer „Schönes-Wochenend-Ticket"-Rallye wollten wir einerseits dem Bedürfnis der Teilnehmer nach einer Verbindung von thematischen und spielerischen Elementen Rechnung tragen, andererseits die Kinder und Jugendlichen aller Altersgruppen dazu anregen, Informationen selbständig zu recherchieren und sich im Rahmen eines Vergleichs mit den Vorzügen und Nachteilen der verschiedenen Verkehrsmittel auseinanderzusetzen.

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Herbstferien 1999 - Die Nachrichtenmacher Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
„Die Nachrichtenmacher - Wege zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Medienberichten unter besonderer Berücksichtigung der Informations- und Programmquellen und journalistischer Darstellungsformen."

In den Arbeitskreisen sollte anhand von praktischen Beispielen die Arbeit der Redaktionen von Zeitungen, Radio, Fernsehen und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt werden. Schwerpunkte bilden die journalistischen Darstellungsformen und die Informations- und Programmquellen, die in allen Arbeitskreisen behandelt werden. Im Rahmen der Exkursion konnten die Kinder und Jugendlichen die Redaktionen von Tageszeitungen, Radio- und Fernsehprogrammen und deren tägliche Arbeit kennenlernen.

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Sommerferien 2000 - "Mensch, Natur, Technik - Eine neue Welt entsteht" Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
„Mensch, Natur, Technik - Eine neue Welt entsteht"

Die Expo 2000 in Hannover wollte unter diesem Motto Visionen für eine Welt entwickeln, in der sich Mensch und Umwelt, Ökonomie und Ökologie im Gleichgewicht befinden. Die Expo 2000 unterschied sich von vergangenen Weltausstellungen nicht nur durch die Zielsetzung, sondern auch durch neue Angebote. Neben den klassischen Nationenbeiträgen bot sie zwei weitere Elemente: den Themenpark und die weltweiten Projekte. Abgerundet wurde dies durch ein umfangreiches Kultur- und Ereignisprogramm.

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Sommerferien 2001 - Gemeinsam packen wir es an Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
„Gemeinsam packen wir es an - Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit"

Die Reformen der sozialen Sicherungssysteme und der staatlichen Leistungen gehören zu den Themen, die schon seit Jahren in Politik und Gesellschaft diskutiert werden. Den Schwerpunkt des Sommerlagers legten wir auf die Menschen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind und natürlich auf die Menschen, die hauptberuflich oder ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen mitarbeiten.

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Herbstferien 2001 - "Wen interessiert schon unsere Meinung" Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
„Wen interessiert schon unsere Meinung - Politische Mitbestimmung in einer demokratischen Gesellschaft"

Das themenorientierte Herbstlager (7. - 15. Oktober) ist bei allen Altersgruppen (ab Jahrgang 5) sehr gut angekommen. 2001 fand das Herbstlager erstmals nicht in Cassel, sondern in einer Jugendbildungsstätte bei Berlin statt, da wir uns nicht nur mit der politischen Mitbestimmung beschäftigen, sondern auch die Orte und Menschen besuchen wollten, an und von denen Politik gestaltet wird. In Berlin konnten wir zudem unter Berücksichtigung der jüngsten deutschen Vergangenheit die Bedeutung der freiheitlichen und demokratischen Grundwerte aufzeigen.

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Sommerferien 2003 - "Ich bin drin und was nun?" Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
„Ich bin drin und was nun? - Was kommt nach der ersten Internet-Euphorie?"

Unter dem ersten Thema konnten die Kinder und Jugendlichen nicht nur den Umgang mit diesem heute sehr wichtigen Medium erlernen oder ihre vorhandenen Kenntnisse ausbauen, sondern auch die damit verbundenen Grenzen und Risiken erfahren. Welche Anwendungsbereiche werden sich nach der ersten Euphorie in Zukunft durchsetzen? Wir wollten sinnvolle Einsatzmöglichkeiten zeigen, aber auch auf mögliche Risiken hinweisen.

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Herbstferien 2003 - "Die EU-Osterweiterung - Europas große Herausforderung" Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
„Die EU-Ost-Erweiterung - Europas große Herausforderung - Der lange Weg in die EU am Beispiel Tschechiens"

Die Europäische Union hat sich für das nächste Jahr der Herausforderung gestellt, die durchweg ärmeren osteuropäischen Staaten in die Union der vorwiegend reicheren westeuropäischen Länder zu integrieren. Bei den Beitrittskandidaten handelt es sich um Länder, die sich in den letzten 14 Jahren von planwirtschaftlich gelenkten Staaten mit einer kommunistischen Führung zu Marktwirtschaften mit einer demokratischen Rechtsordnung entwickelt haben. In den Herbstferien 2003 haben wir uns dem Thema „Die EU-Ost-Erweiterung - Europas große Herausforderung - Der lange Weg in die EU am Beispiel Tschechiens" angenommen.

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Sommerferien 2004 - "Total global - Chancen und Risiken einer globalisierten Welt” Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
88 Kinder und Jugendliche beteiligten sich an dem Ferienprojekt innerhalb des Sommerlagers in Cassel zu dem Them "Total global - Chancen und Risiken einer globalisierten Welt".

Unser Anliegen ist es, auch schwierige Themen wie die Gloabalisierung so aufzubereiten, dass selbst 11-jährige Teilnehmer in der Lage sind, die wichtigsten Ursachen für aktuelle Probleme zu erkennen und mögliche Lösungskonzepte zu bewerten. Neben Kleingruppen, Geländespielen und einem Postenlauf prägte folgendes Unternehmensplanspiel die erste Woche. 

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Sommerferien 2004 - ”Eine Welt - Warum wir von dieser Vision immer noch so weit entfernt sind” Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
Jugend hilft Jugend - So lautete das Motto einer zweitägigen Info-Tour der Godesberger KSJ

Die Katholische Studierende Jugend in Godesberg (Region Bonn) unterstützt in Zusammenarbeit mit einem Bonner Hilfsverein eine bischöfliche Internatschule in der demokratischen Republik Kongo. 1993 sollte diese Schule geschlossen werden, weil die Diözese Kenge aufgrund der galoppierenden Inflation und der miserable wirtschaftliche Lage im Land die Schule nicht mehr unterhalten konnte. Dieser Hilferuf erreichte die „Kenge-Hilfe”,einen Hilfsverein, den 1986 die Eheleute Müller-Chorus, Eltern ehemaliger KSJler, gegründet hatten. Das außerordentliche Engagement der Gründer stellt bis heute sicher, dass jeder gespendete Euro in voller Höhe ohne Abzug von Verwaltungs- und Personalkosten in den Kongo weitergeleitet werden kann.

Mit zahlreichen Sammelaktionen, Kollekten und der Erstellung einer Internetseite unterstützt die KSJ seit über 10 Jahren die Internatschule. Diese Patenschaft hat aber auch zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Lebenssituation gleichaltriger Schüler im Kongo geführt. Die konkreten Beispiele aus dem Kongo erleichtern es gerade jüngeren Kindern, die Probleme der sog. Entwicklungsländer und deren Ursachen verstehen zu lernen.


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Herbstferien 2004 - "Zwischen Ballermann und Naturpark" Drucken E-Mail
Geschrieben von Marcel   
Zwischen Ballermann und Naturpark - Auswirkungen unseres Reisverhaltens und Ansätze für einen ökololgisch und sozial verträglichen Tourismus am Beispiel Mallorcas

Mit 121 Teilnehmern nach Mallorca - Themenorientierte Herbstfahrt 2004

“Zwischen Ballermann und Naturpark - Auswirkungen unseres Reiseverhaltens und Ansätze für einen ökologisch und sozialverträglichen Tourismus am Beispiel Mallorcas” - so lautete das Thema einer Herbstfahrt der Godesberger KSJ (Region Bonn).

Die meisten Kinder fahren mindestens einmal im Jahr mit ihren Eltern in Urlaub, häufig als Pauschalreise in die klassischen Ferienländer. Aber auch viele Jugendliche, die ihren ersten Urlaub ohne Eltern und Jugendorganisation planen, denken zumindest über einen Urlaub auf Mallorca, in Lloret oder Rimini nach. Doch über die ökologischen und sozialen Auswirkungen für die Region und deren Bevölkerung denken die Wenigsten nach. Was alle anderen auch machen, kann ja so schlecht nicht sein.

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