| Aloisiuskolleg |
|
|
| Geschrieben von Administrator | |
|
Webseite: Aloisiuskolleg Die KSJ-Gruppe St. Michael (Schülergemeinschaft im Bund Neudeutschland) wurde in den frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts am Aloisiuskolleg von den Jesuiten gegründet. 1986 folgte dann die HD-Gruppe Sophie Scholl am Clara-Fey-Gymnasium. Aufgrund der großen Beliebtheit nehmen an den Angeboten auch zahlreiche Kinder und Jugendliche von anderen Bonner Schulen teil. Die 10 wöchentlichen Gruppenstunden, die Freizeiten und Schulungen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sowie die zahlreichen Wochenenden in unserem Selbstversorgerhaus in der Eifel werden von etwa 40 älteren Jugendlichen in ehrenamtlicher Arbeit vorbereitet und geleitet. Dabei werden sie von von älteren Gruppenleitern (z.B. Studenten) und einem Erwachsenen Mitarbeiter unterstützt und begleitet. Sie erreichen mit ihrer Jugendverbandsarbeit eine Zielgruppe von etwa 300 Kinder und Jugendlichen, davon 200 KSJ-Mitglieder im klassischen Sinne. Das Fachwerkhaus auf dem Gelände des Aloisiuskollegs nutzte die KSJ bis August 2005 über 70 Jahre als ihr Jugendheim. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden wurden die offenen Angebote (z.B. Internet-Treff) für interessierte Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Die KSJ hat die bestehenden Angebote des Kollegs damit sinnvoll ergänzt.
Seit die Jesuiten im Jahr 2000 aus personellen
Gründen keinen Ordensgeistlichen mehr als Stadtgruppenkaplan zur
Verfügung stellen konnten, verringerte sich das Interesse an der KSJ
zunehmend. Die KSJ wurde offensichtlich als Konkurrenz zu den eigenen
Freizeitangeboten empfunden.
Kooperationen
zwischen Schulen und Jugendverbänden sind aber nur dann für beide
Seiten erfolgreich, wenn der KSJ-Gruppe an der Schule eigene
Räumlichkeiten für ihre Jugendverbandsarbeit zur Verfügung
gestellt werden und sie ihre Aktivitäten in der Schule vorstellen
kann. Diese Grundlagen wurden jedoch am Aloisiuskolleg in den letzten
Jahren immer mehr in Frage gestellt. Die KSJ durfte sich immer
weniger am Schulleben beteiligen.
Zuletzt beschränkte sich die Unterstützung des Kollegs wesentlich auf die Nutzung des Jugendheims auf dem Kollegsgelände. Aber auch diese wurde bereits 2003 dadurch eingeschränkt, dass während der Osterfahrt einer der drei Gruppenräume zugemauert und durch den Umbau in ein AKO-PRO-Büro der KSJ entzogen wurde. Seitdem hatten die Leiter Probleme, die Gruppenstundentermine in der Woche zu verteilen.
Zum 1. September 2005
musste die KSJ direkt nach dem Weltjugendtag ihr Jugendheim am Aloisiuskolleg räumen, weil es das Aloisiuskolleg während
des Umbaus für die Unterbringung von Internatsschülern und seit
Herbst 2006 für zusätzliche Angebote in eigener Verantwortung
benötigt.
Seit 2007 darf die KSJ für ihre Messen sogar die Kollegskirche nicht mehr nutzen.
|